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Posts mit dem Label "Wahl" werden angezeigt.

Ampelmännchen

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Winter in Köln findet ohne Romantik statt. Es hat geschneit und es ist kalt. So weit - so gut. Dann hat es ein bißchen getaut und danach wieder gefroren. Das Ergebnis ist ein ekliger Belag auf einigen Bürgersteigen und Kreuzungsrändern. Glatt und rutschig. Ich dachte heute, etwas Bewegung täte gut und bin ein (langes) Stück zu Fuß nachhause gelaufen. Unterwegs noch ein paar kleine Einkäufe erledigt. Als ich gerade gedankenverloren an einem beampelten Zebrastreifen stand und noch so vor mich hin überlegte, ob ich links oder geradeaus gehen soll, ertönte hinter mir eine Männerstimme: "..is' grün..". Ja, dachte ich, hab' ich auch gesehen. Aber, wir sind die beiden einzigen Straßenüberquerer hier, niemand wartet auf meinen Start, was soll das also??? Den logischen Impuls, mich umzudrehen und...habe ich unterdrückt. Das letzte Stück des Weges ploppte: "..is' grün.." wie eine Comicsprechblase durch mein Gehirn und zunehmend machte mir die Aufforderung Spaß. Me...

Virtuelle Platzhirsche (m/w) - noch ganz echt????

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Sachen gibt's, da muß man sich, sofern man/frau bei klarem Verstand ist, fragen: Gibt's das wirklich??? Ohne voreillig sein zu wollen, lautet die Antwort: Ja! Nach fünfzehn Jahren Internet-Nutzung muss ich Ihnen jetzt eine kleine Geschichte erzählen, in der ich als staunende Nebendarstellerin mitwirke. Eins nach dem anderen. Wie Sie wissen, schreibe ich gern, tue das also auch zu vielen Fachthemen in virtuellen Foren ziemlich vielseitig. Ja, diejenigen, die mich kennen, können jetzt nicken, ich organisiere auch große Teile meiner privaten Aktivitäten online, lediglich beim Lesen bevorzuge ich ganz altmodisch Bücher. Stellen Sie sich also vor, dass es Menschen gibt, deren täglich Brot darin besteht, durch Internet-Foren zu streifen und "Kontakte" zu sammeln, so wie man früher beim Glücksrad Vokale gekauft hat, nur eben viel mehr. Das können Sie nicht glauben? Tja. Dem fatalen Irrtum unterliegend, dass die Menge der Kontakte die eigene Wichtigkeit steigert, fangen solch...

Oktoberblues, therapierbar = Oktoberfest!!!

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Manchmal rennt mein Leben so schnell unter mir durch, dass ich Gefahr laufe, das Gleichgewicht zu verlieren, trotz angeborener Standhaftigkeit. Dieser Oktober ist kaum eine Woche alt und benimmt sich schon wie ein Großer, wirklich. Meine Erwerbstätigkeit ist beendet, auch da werde ich langsam rekordverdächtig - und das wirklich Verblüffende ist: ich finde es völlig in Ordnung. Vieles hat nicht gestimmt, im Wesentlichen die Energiebilanz - Input und Output hielten sich alles andere als die Waage, insofern: alles gut. Man darf einfach nicht alles gestatten. Die Bilanz der chaotischen acht Wochen ist jetzt eine wirklich zündende Idee für ein Projekt, welches ich mit Elan und Tatkraft, ja auch mit Kreativität in Angriff genommen habe, nicht ohne vorher eine sehr kompetente Verbündete zu gewinnen, die mich über meine moralischen Winterträgheiten hinweg treten darf. Das Gute am Älterwerden ist das Bewußtsein um die eigenen Defizite, ergo ist Vorbeugen wirklich clever. Aber, so kennen Sie mic...

Gewinnmaximierung für Anfänger

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Bei Oscar Wilde hieß es: Heutzutage kennt jeder von jedem den Preis, aber nicht den Wert . Das ist so, auch wenn's weh tut. Sie gehen arbeiten und Ihr Einkommen reicht nicht mehr zum Leben, weil das Leben so teuer geworden ist und weil jeder immer mehr von Ihnen will? Am Samstag auf der Autobahn habe ich einen Automaten-Kaffee im Pappbecher erworben und mich gefragt, wieviel Raststätte ich jetzt mitgekauft habe: 3,20 € für einen Becher, auf dem "XXL" stand, in dem aber "Normal" enthalten war. Der Bauer, der die Milch für diesen Kaffee geliefert hat, bekommt 0,20 € für einen ganzen Liter, das Kaffeemehl kostet vielleicht 0,10 € - also alles in allem 1000 Prozent Gewinn, weil Energiekosten dabei minimal ins Gewicht fallen. Ich werde wieder eine Thermoskanne mitnehmen, wenn ich in Zukunft unterwegs bin, wie meine Mutter früher. Es langt mir, ihr Kaffeeverkäufer und sonstigen Abzocker. Das ist eine Kampfansage!

2009 - Superwahljahr, die wahrscheinlich letzte

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Deutschland hat gewählt - Sie auch? Offensichtlich ja nicht, denn alle waren ja nicht wählen dieses Mal. Ich meine, wenn Sie denn schon mal dürfen, warum gehen Sie nicht? Unzufrieden mit der Gesamtsituation, aber nicht initiativ sein wollen? Wetter zu schön, lieber etwas mit der Familie unternommen? Mit Freunden? Egal, wen man wählt, die machen ja doch allen das gleiche? Keine Unterschiede mehr zu erkennen zwischen den Parteien? Hat jemand behauptet, das Leben sei einfach?? Hat jemand darauf bestanden, dass das Handeln von Erwachsenen ohne Konsequenzen bleibt? Ach, Politik interessiert Sie nicht? Spielt in Ihrem Leben keine Rolle? Und, ganz klar, auf Ihre Stimme kommt es sowieso nicht an im Konzert der Grossen, Wichtigen. Ich versteh Sie nicht: da haben Sie einmal den Hut auf, einmal in vier Jahren können Sie mitwirken, an dem, was passiert in unserem Land und Sie gehen lieber spazieren? Nein, nein, sagen Sie, Sie haben doch immer die Wahl? Stimmt - und dann? Sie müssen jeden Tag so vi...

2009 - Superwahljahr, die dritte

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Die Kölner sind doof, träge und vergesslich - und Moslems mögen sie schon mal per se nicht. Diesen Eindruck vermitteln in diesen Wochen die allenthalben unübersehbar aufgehängten, völlig fantasie- und geistlosen Wahlplakate zur Kommunalwahl am 30. August, die dieser Stadt ja nun endlich einen neuen Oberbürger- meister bescheren soll, nachdem der amtierende mit dem eingestürzten Stadtarchiv in das große Loch gefallen und nicht wieder aufgetaucht ist. Schlagende Argumente, brennende Sachthemen, fachliche Kompetenz, Lösungsansätze für 600 Mio.€ Haushaltsdefizit???? Nichts davon. Stattdessen wird dem Wahlvolk dümmliche, gutgelaunte, phantasielose heiße Luft serviert und es wird in süßliche himmelblaue Phrasenwatte gewickelt. Wahlaussagen reichen in Köln normalerweise wenigstens für ein Karnevalslied. Drei Haare haben mehr Substanz. Gaaaaanz schlecht. Echt. Ich meine, was wir in der Vergangenheit an Ignoranz und Verstiegenheit, an Inkompetenz und Filz, an Selbstbedienung und Selbstüberschät...

Mittagspause - entdecke die Möglichkeiten

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12.30 Uhr, heute mittag in Deutschland. Das blau-gelbe Köttbullar-Schild erinnert Dich spontan daran, dass ab und zu etwas essen nicht falsch sein kann. Also, runter von der Bahn. Auf dem Weg ins Restaurant bekommst Du schon 'mal Arbeitsanweisungen, nur für den Fall, dass Du es nicht auf die Reihe kriegst: Frag das Preisschild, mach Dir Notizen und mehr nützliche Hilfestellungen. Das Restaurant selber ist viel kleiner als zuhause (Zufall), die Portion auf Deinem Teller auch (Absicht). Mit dem neugierig-kritischen Rundumblick scannst Du Deine Umgebung. Es gibt nicht wirklich viel zu sehen, es ist fast leer. Einzelne Menschen an einzelnen Tischen, kaum Quirl- und Quengelgeister, wie sonst, nahezu friedliche Stille über allem. Ist das jetzt die Krise? Du blickst in harte Gesichter, gegen die heftigst anblondiert wurde, teilweise jedenfalls. Du fragst Dich, ob die Gesichter hart sind,weil das Leben hart ist, ob die Haltung zum Leben hart ist oder doch nur zuviel Münz-Mallorca die Ursa...

Machbarkeit - mein Unwort des Jahres

Muß man eigentlich immer alles "machen", was infolge von Machbarkeitsstudien machbar ist? Allein die Wortkreation ist schon so bürokratisiert, dass der Durchschnittsleser mit Schaudern die Technokratisierung der Sprache registriert. Ich würde glatt für ein neues Gesetz plädieren, welches bei allen risikobehafteten Unternehmungen neben der nachgewiesenen Machbarkeit einen oder mehrere namentlich benannte Verantwortliche benennt. Und zwar nicht qua Funktion, sondern qua eigenhändiger Unterschrift. Sie finden das utopisch? Ich nicht. Wenn man eine Kassiererin für einen möglicherweise untergschobenen Pfandzettel, der noch nicht einmal zu Geld gemacht wurde, wegen des potentiellen Diebstahls von € 1,30 nach dreißig Jahren Betriebszugehörigkeit rechtmäßig fristlos entlassen kann, dann nicht. Wenn man Mitarbeiter nach dem Verdacht der Verfehlung bereits um ihre ganze Existenz bringen kann, dann muß man das bei nachgewiesener Nachlässigkeit, Fahrlässigkeit, gar bei Vorsatz (Gewinnmax...

Lückenlose Aufklärung, Herr Schramma???

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Das Kölner Stadtarchiv ist eingestürzt. In Köln wird seit vielen Jahren an einer Nord-Süd-U-Bahn gebaut, einmal quer durch. Könnte da wohl ein Zusammenhang bestehen? Man weiß es nicht. Es ist ja nicht so, als ob dieser Einsturz ein erstes Signal wäre, nein. Schon 2004 hat sich ein Kirchturm einseitig um mehr als 70 Zentimeter gesenkt, der dann mit viel Technik und Tam-Tam wieder gerade gerückt werden mußte. Für meinen Geschmack ist das nicht das Einzige, was hier zurecht gerückt werden muß. Sehen wir mal von den explodierenden Baukosten dieses Großmannsprojektes ab, so haben schon viele dafür bezahlt, die damit gar nichts zu tun hatten. Geschäftsleute mußten ihre Geschäfsttätigkeiten aufgeben, weil an einer Dauerbaustelle einfach kein Geschäft zu machen ist. Anwohner haben jahrelang mit Lärm und Dreck gelebt, Autofahrer sich dauernd um die Baustellen herum gestaut, Buslinien wurden umgeleitet, Immobilien verkauft und, und, und.... Und heute, ich habe es fast nicht geglaubt, sehe ich un...

1. Zwischenstand

Puuuuuuuuuuuuuh, die erste harte Phase habe ich hinter mir. Den unappetitlichen Teil lasse ich bewußt mal weg. Der Magen knurrt noch. Ab und zu muß ich mal ein bißchen heulen, geht aber. Als Zusazumotivation hab ich mir gestern "Germany's next Topmodel" gegeben, nur so als Anreiz zur Frage, was denn wohl sein könnte, wenn ich mich ausschliesslich auf mein Ausehen verliesse. Auch keine Lösung. Wird nicht passieren. Aber, auch ich könnte auf Photos besser aussehen... Heute gibt es nach der Dusche eine Ganzkörperanwendung von Granatapfel-Regenerationsöl für meine alte Haut - wenn's schee macht...

2009 - Superwahljahr

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So - und schon wieder habe ich die Wahl: welche Konfektionsgröße möchte ich denn dieses Jahr hauptsächlich tragen? Tja, ehrlich, wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich mir meine gute alte 42 zurückwünschen, damit habe ich mich immer wohl gefühlt und damit ging es mir richtig gut. Ist auch schon zwanzig Jahre her..... Andererseits, und man sollte ja auch durchaus mal "worst case" durchspielen, würde das die extrem kostenintensive Anschaffung einer kompletten neuen Garderobe zur Folge haben - nicht gut, weil sauteuer. Also doch die langsame Variante mit dem sukzessive durchgeführten Minimalisierungsporogramm? Ich bin gespannt, ob und wie lange und, vor allem, bis wohin, ich durchhalte, und ich werde euch auf dem Laufenden halten - versprochen! Sollten mir allerdings Jobs als Fotomodell in aller Welt angeboten werden, werdet ihr wohl eine Weile oder zwei auf mich verzichten müssen. "Germany's next Topmodel" - mein Lebenstraum? Eher nicht, aber - unverhofft komm...

Ahl' Männer - cool' Säu

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Ist ja nicht neu, aber muß doch nochmal gesagt werden: Sowohl auf der heutigen Puppensitzung wie während der ECHO-Preisverleihung waren die Alten, Betagten, also die, die die Werbetreibenden nicht mehr als Zielgruppe wahrnehmen, die Best-Ager, die Silver-Ager, die wirklich coolen. Ob eine Anette Humpe, ein Udo Lindenberg, ein Klaus Meine, ein Lionel Richie, ein Campino - ganz egal. Lässig und gelassen gehen die auf die Bühne, sagen ein paar flockige, lockere Sätze, sind freundlich und artig, gehen ab und gut. Keiner von den Profis steht dagegen stotternd und stammelnd am Mikrofon: "äh, ich weiß jetzt gar nicht, was ich sagen soll..."; "..ich hätte doch auf meinen Bruder hören sollen, Scheiße..." Das will ich euch mal sagen, Kids, diese Auftritte sind nicht COOL, die sind DOOF und die werden euch noch Jahre lang verfolgen, escht, da hätte et sich jelohnt, ens e paar Wördsche fürzebereiten, janz ehrlisch. Nur mal so.

Deutschland sucht den Superstar - ohne Recall

Ich will es mal so erklären: wenn in Deutschland ein Unternehmen der größeren Kategorie einen neuen Buchalter (m/f) sucht, dann passiert Folgendes: Die Stelle wird budgetiert, beschrieben, die Ausschreibung wird öffentlich gemacht, Bewerbungen werden entgegen genommen, ca 90 Prozent als unbrauchbar eingestuft und entsprechend gelabelt. Dann werden die in Frage kommenden gesichtet, zumeist von mehreren Entscheidern, eine gute Handvoll wird zum Gespräch gebeten, eine noch kleinere Auswahl zum zweiten Gespräch, dann wir man sich mit dem Wunschkandidaten einig und dann gibt es einen gemeinsamen Termin für den Start. Dieser Prozess kann auch schon mal drei Monate dauern. Und was ist, wenn in Deutschland ein Bundeswirtschaftsminister nach drei Jahren "amtsmüde" ist und das mit den schönen Worten: Ich habe mir das ja nicht ausgesucht (ich wollte ja eigentlich Verteidigungsminister werden) auf einer öffentlichen Veranstaltung bekannt macht, danach ein Rücktrittsversuchgesuch an seine...

Mein Besuch in der Vorhölle

Orange-apricot-khaki, das ist die Farbkombination meiner Vorhölle - dekoriert mit einem Dreifachspiegel und mindestens 1000 Watt Neonbeleuchtung. Um mich herum Einkäuferinnen, die sich mit ihrer jeweiligen Begleitung über Passform und andere Basics der Wunschobjekte unüberhörbar laut austauschen " die 38 sitzt an mir wie eine Pelle, kann isch nit kaufen", " jetzt krieje isch der Rabatt jar nit mih, für denn isch für Weihnachten die Juutscheine hatte", ""Frollein, passt mir dat?" Und ich - mitten drin in der Unbarmherzigkeit, nein, der Pullover, der auf dem Bügel soooooooo gut aussah, in escht, nee, janz fürschterlisch. Und ich hatte auch schon weniger Falten und Beulen im Gesicht und mehr Farbe. Mantel aus, Schal weg, Pullover aus, Handy klingelt, danach die Prozedur einige Male locker wiederholt und ich brauche mindestens einen Kaffee. Schweißperlen auf der Stirn und Erschöpfung im Gesicht. Es lebe der Online-handel, nie wieder Schlußverkauf. Nie wie...

Prinzenproklamation und Schull - und Veedelszüch

Der Prinz ist schwarz und hat eindeutig Migrationshintergrund. Er ist seit heute mittag 12.00 Uhr Ortszeit offiziell in Amt und Würden. Sein Vorgänger scheidet als unbeliebtester Amtsträger aller Zeiten aus dem Amt und ist darüber untröstlich, natürlich hat er nichts dazu beigetragen. Er hofft darauf, dass ihm die Geschichte Recht geben wird. Träum weiter, Dabbelju! Der Neue ist klug, gebildet und freundlich - er hat seine Wahlkampagne im Web 2.0 finanziert mit Klein und Kleinstspenden, das war ganz neu für die Menschen, die bisher das Land gemanagt haben, dass als Mutter des Internets gelten kann. Die Gegener fürchten jetzt, dass er auch weiterhin die Jüngeren mit den neuen Medien erreichen wird. Überraschung!!! Historische Location, nett dekoriert, die Marie-Luise Nikuta ist auch schwarz und heißt Aretha Franklin und sie singt ebenfalls ein Mottolied. Dann wird gebetet, ab jetzt also mit dem himmlischen Segen regiert. Die Antrittsrede frei gesprochen, 20 Minuten ohne Skript, Respekt....

2009 - Superwahljahr

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Es fing ja eigentlich schon letzten November an, das Superwahljahr: Obama löste den Hype aus, der jetzt dann zur Vollendung geführt werden wird. Dabei scheint eine der wirklich wichtigen Fragen zu sein, welches Kleid Michelle bei der Inauguration tragen wird - da überschlagen sich die Medien derzeit vollkommen, der Termin passt ja auch genau zwischen die Golden Globes und die Oscars. Vielleicht einen schlichten Zweiteiler in gunatanamoorange mit drei Angie-Knöpfen?? Das Kleid wird dann für die Ewigkeit erhalten werden, geht es doch sofort ins Museum zu den anderen Präsidentengattinenkleidern, schon Mrs. Washington zollte dem nationalen Interesse Tribut, auch ihr Kleid hängt da, für immer. Symbole des wahren Volksinteresses. Unser Superwahljahr beginnt in Hessen, wo ebenfalls noch nicht klar ist, wer das größere Übel ist, der Kaltschnäuzige, Ungeliebte oder der Tapsige, Unerfahrene mit dem lustigen Namen und der Brille. Eine Wahl, die höchst überflüssig hätte sein müssen, Steuergelder s...