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Sie kommt wieder

sagte sie, lieber Leser, die Faulpause ohne Ideen ist zuende. Mit dem Frühlingsgrün sprießen die Eingebungen wieder. Alles neu, alles auf Anfang. Mit zehn Prozent Rabatt auf alles.

Sonnenlockruf

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Wie öde ist das? Im Mai noch immer frieren?? Kann doch gar nicht sein, oder?? Ich muß also mit aller Gewalt die Sonne locken, sonst wird das am Ende gar nichts mit dem Frühling. Der war ja bisher nur angetäuscht. So, Sonne, Du bekommst jetzt eine faire Chance, den zweiten Blick - also direkt nach mir - auf diese entzückenden SONNENSCHUHE zu werfen. Und wehe, wenn nicht!!!! Dann bleiben die dicken Stiefel eben draussen. Dann möchte ich Dich aber mal sehen. Phhhh.

Maimaimai

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Das hat ja gedauert mit der Sonne. Erst wollte der Winter nicht weichen, dann kam der Frühling mit Macht. Ich sach nur: Großangriff der Frühblüherpollen. Nachdem jetzt die Kastanien "durch" sind, bleibt die Prinzessinnennase hoffentlich verschont. Und Tränen bitte nur noch aus echtem Anlass, ja? Danke. Und weil es ja mit einer Plage wie so oft nicht getan ist, bitte schön: ich habe Mückenstiche, mehr als ein Dutzend, die mich mächtig quälen, vor allem da, wo ich krat*** (machen Prinzessinnen doch nicht!!) kann. Unfassbar. Im Mai. Ganz egal, bald wird es richtig warm sein, wird auch Zeit für Schläppchen, ich hab die Stiefel soooooo satt. Mai, Mai, Mai - alles so schön bunt hier. Demnächst auch wieder an den Füßen. Freu' mich drauf. Und auf alles andere. Wer noch?

Alles auf Anfang

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Das wurde aber auch Zeit: Endlich, endlich kann der graubraune Balkon wieder zum Leben erweckt werden. Begonnen, wie immer mit der notwendigen Begrünung des Küchenbalkons: Der Rest kam aus ungezählten Samentütchen, braucht jetzt Sonne und Wasser und dann soll's bitte reichlich sprießen, da und dort. Der ist übrigens noch immer meisenfrei, sehr schade. Wachstum wäre dringend vonnöten, nicht nur auf dem Balkon. Geduld heißt eine der Gärtnertugenden, für Prinzessinnen eine wahrhaft schwierige Übung, gut für's Karma. Das soll nun auch endlich blühen dürfen, finde ich.

Erster Draussenkaffee - endlich

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Fast nicht mehr vorstellbar gewesen, so ist es heute doch passiert. Man konnte in Köln draussen sitzen und Kaffee in der Sonne trinken. Das Frühlingsoutfit wollte heute an die frische Luft, die warme Jacke zur Sicherheit und aus tiefem Mißtrauen heraus auch mitgenommen. Mit der Freundin verabredet, das Shoppen auf später verschoben und die Zeit einfach genossen. Nicht ohne tiefere Einblicke in die individuelle Interpretation von Style und Experimentaloutfits zu gewinnen. Wir hatten den Eindruck, dass der gute Geschmack irgendwie im Schnee stecken geblieben sein mußte, oder es waren doch noch das ein oder andere Mal Winterpfunde im Spiel, die durch das leichte Gewand aus dem letzten Frühjahr nicht ausreichend gebändigt oder doch wenigstens kaschiert werden konnten. Eine dicke Wolke bester Laune hing als unsichtbarer Weichspüler unter dem kristallblauen Cityhimmel, die Sonne reflektierte als breites Grinsen oder doch freundliches Blitzen aus nahezu allen Gesichtern. So schön. Sooooo schö...

(Ver-) Satzstücke

Der Lenz verschiebt seine Premiere Theater unten und Theater oben: Erst kam die Sonne täglich zu den Proben, und die Premiere war schon festgetzt. Da wurde sie (man kennt das ja) zuletzt Auf gänzlich unbestimmte Zeit verschoben. Die kleinen Sträucher stehn gekränkt im Garten. Komparserie muss eben immer warten. Die Sonne, heißt es, sei indisponiert. Das Stück vom Lenz wird später aufgeführt. Was machen wir nun mit den Eintrittskarten? Am Himmel hingen schon die ersten Geigen. Die Veilchen übten sich schon im Verneigen. Doch weil die Sonne noch nicht scheinen will, spielt man derweil das alte Stück April - so einen Schmarren wagt man uns zu zeigen! Erich Kästner

Frühlingsgerüche

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Ja, es ist schon warm geworden, defintiv. Ich zögere noch, die ganz dicken Jacken wegzuräumen, aber wirklich nur ein bißchen. Tragen muß ich sie jetzt nicht mehr. Endlich, endlich. Heute beim Einkaufen ist es dann passiert: ich habe den Frühling gerochen, heftig, überraschend, ja beinahe überwältigend. Auf der Suche nach Gemüse - banal, zugegeben - streifte mich der Duft vom Königspfeffer wie ein Schlag. Kennen Sie das? Sie merken erst, dass Ihnen etwas gefehlt hat, wenn Sie es wieder entdecken? Die Realisation des Verlustes führt sich quasi selber ad absurdum. Das finde ich geradezu perfekt. Wenigstens ganz wunderbar. Logischerweise übte der olfaktorische Flash einen starken Kaufanreiz aus und er mußte sofort in den Einkaufswagen, bekam auch noch ein paar rote Tomaten an die Seite, der noble Herr. Wahrhaft ein Gewürz für Prinzessinen, der alte Schwerenöter. Und jetzt steht er völlig harmlos aussehend in der Küche herum um verströmt seinen betörenden, nach Sonne und Urlaub riechenden, ...

(Ver-) Satzstücke

Frühling Die Bäume im Ofen lodern. Die Vögel locken am Grill. Die Sonnenschirme vermodern. Im übrigen ist es still. Es stecken die Spargel aus Dosen Die zarten Köpfchen hervor. Bunt ranken sich künstliche Rosen In Faschingsgirlanden empor. Ein Etwas, wie Glockenklingen, Den Oberkellner bewegt, Mir tausend Eier zu bringen, Von Osterstören gelegt. Ein süßer Duft von Havanna Verweht in ringelnder Spur. Ich fühle an meiner Susanna Erwachende neue Natur. Es lohnt sich manchmal, zu lieben, Was kommt, nicht ist oder war. Ein Frühlingsgedicht, geschrieben Im kältesten Februar. Joachim Ringelnatz - Flugzeuggedanken (1929)

Antizyklisch

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Ich bin so müde. Jetzt hat das Frühjahr noch gar nicht angefangen, also noch nicht richtig jedenfalls und ich bin schon jetzt sooooo müde. Ich kann die alten Sätze nicht mehr hören, ich will die dicken Wintersachen nicht mehr anziehen. Für mich ist Grau überhaupt keine Farbe und ich habe die Nase einfach voll, nicht nur durch die doch schon fliegenden Pollen. Es langt mir einfach. Es ist Mitte März und ich will endlich Farben und Leben und Lachen und bunte Blumen überall, es langt mir einfach. Der Balkon ist nahezu farblos, der Meisenkasten leer. Das Boot ist noch im Winterquartier und der Himmel ist noch immer grau. Ich könnte schreien. Und ich bin immer müde, so müde. Schwer wie Blei und müde. Der Energielevel sinkt reziprok zum Schokoladenverzehr. Es langt mir einfach. So. Ich mußte das mal loswerden.

Frühe Vögel und Schlangen im Sturm

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Da hätten wir doch beinahe die große Monet-Ausstellung in Wuppertal verpasst. Heute letzter Tag. Der Ausflug ins Bergische war schon für das vergangene Wochenende geplant, mußte dann aber verschoben werden. Heute morgen rappelte der Wecker richtig früh, wir wollten schon frühzeitig anstehen, um Karten kaufen zu können. Und dann das: ein fabelhaftes, ausgewachsenes Sturmtief namens Xynthia wollte auch nach Wuppertal. Ohne Eintrittskarte, unglaublich. Wir hatten immerhin Kaffee und Brötchen, die Schlange war auch noch überschaubar um 8.45 Uhr. Glück gehabt. Pünktlich um 10.00 Uhr öffneten sich die Pforten und wir konnten zügig in das Museum. Die Ausstellung enthielt etliche Bilder, die ich noch nicht gesehen hatte und ich bin immer wieder sehr angtan von der unglaublichen Lebendigkeit und dem genialen Farbgefühl von Monsieur Monet. Durch die Jahreszeiten und Landschaften - traumschön. Kein bißchen alt die hundertjährigen Bilder - es besteht also Hoffnung. Aus dem Museum tretend, fanden w...

Partielle Deprivation

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Es ist passiert: ein dicker Haufen kleine Meisen wohnt jetzt auch auf meinem Balkon. Das hat Folgen gesellschaftlicher Natur. Da die Eltern beide mit intensiven Versorgungsflügen für den gierigen Schlupf sorgen müssen, bin ich jetzt auf dem Balkon quasi "persona non grata". Praktisch sieht das so aus, dass ich angetschilpt werde auf das Allerheftigste, wie ich es denn wohl wagen könne, die Meisenkreise zu stören. Gleichzeitig werden Tarnmanöver geflogen, wenn ich nur die Tür aufmache. Da versuchen sie doch wirklich so zu tun, als gäbe es keinen Nachwuchs, indem sie am Kasten vorbei fliegen, wie abgesprochen. Ich fotografiere mit einem 300er Tele, für die Techniker, bin also eigentlich relativ weit weg. Nun liegt mir das Stören wahrhaftig fern, ich schwöre, das Eindringen in die Privatsphäre Dritter ist so gar nicht meins, meine Abteilung ist mehr die grenzenlose Neugierde und in Ansätzen ein Naturforschergen. Jedenfalls beeindrucken mich 14 cm keifende Meise mehr als manch an...

Lebendfutter und Musik - alles Geschmackssache

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Herr Meise macht einen wirklich guten Job. Unaufhörlich kommt er mit Getier unterschiedlicher Kalibrierung angeflogen, hockt sich auf das Geländer und ruft nach seiner Süßen. Manchmal läßt sie sich bitten, Mädchen halt. Er wartet dann, mit dem Leckerbissen sehr, sehr geduldig auf ihr Erscheinen. Wenn es ihm doch zu lange dauert, fliegt er hoch zum Kasten und schmeißt ihr die Brocken vor die Füße. Wenn sie gnädig ist, fliegt sie zu ihm auf das Geländer und rupft ihm den Bissen aus dem Schnabel. Jetzt, während sie brütet, steigt seine Lieferfrequenz. Gelegentlich fliegt sie auch noch selbst kurz weg, ganz kurz. Um dann gleich, sitttt, im pfeilgeraden Anflug wieder im Loch zu verschwinden. Sehr bewundernswert. Er weiss also, was seine Pflicht ist und kann mit vollem Schnabel singen, das bitte nicht nachmachen, Jungs. Dennoch ist diese Fürsorge endlich und wird spätestens mit dem Ästlingsdasein des Nachwuchses aufhören. Schluss mit liebevoll, wie im richtigen Leben. Wer lernt hier eigentli...

Zu jung zum Sterben

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Hallo, Frühling, Schwächesymptome??? Kann ich nicht gelten lassen, echt nicht. Der Himmel ist so grau und es ist eklig kalt geworden, dabei habe ich gerade (!!) meine Wintersachen eingemottet, unverschämt. Der Wetterattitüde zum Trotz und den Lesern zum Gefallen, zeig ich dem Frühling eben noch einmal, wie er aussehen sollte: Und eins sag ich Dir, Du Frühling Du, solltest Du nicht bis, sagen wir mal Dienstag wieder da sein, dann träum ich mich einfach weg, dahin wo es wärmer ist. So. Der Deal könnte lauten : Du nimmst Dir drei Tage frei - und ich bleibe da, einverstanden? Gut.

Nachostereier

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Meine Meisin war sehr fleißig. Unter heftigem Getschilpe hat sie Eier gelegt, inzwischen ein ganzes Dutzend. Herr Meise hat intensive Versorgungsflüge aufgenommen und ist jetzt im Dauereinsatz an der Wurm- und Insektenfront. Gelegentlich verläßt sie auch noch das Nest und in einem solchen Moment habe ich einen Blick hinein geworfen. Nein, ich würde sie nicht stören, niemals. Rote Liste!!! Ich weiß gar nicht, ob für afghanische Meisen das gleiche Eherecht gilt wie für die Frauen, in jedem Fall müßte man hier anmerken: "Bei euch piept's wohl, ihr Taliban!" Da werden Milliarden an Wiederaufbauhilfe geleistet und der Weg führt direkt ins Mittelalter. Sehr gute Leistung, Herr Karsai, sehr gut. Hätten Sie mal besser Ihre Frau gefragt.

Competition - aber gerne!!

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Frühjahrsaufräumen, anstrengend, staubig, schweisstreibend, aber, manchmal macht man in den Tiefen des Kleiderschrankes - und wenn ich von Tiefen spreche, meine ich auch wirklich Tiefen - wahrhaftige Funde. So, Mädels, ich bin gespannt, was euch dazu einfällt.

Nachwuchsarbeit

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Ist ja überall ein wichtiges Thema, das Arbeiten mit und am Nachwuchs, beim FC Köln, im Amt des Oberbürgermeisters, bei Präsidentens und natürlich auch im Meisenheim. Jetzt ist das Nest fertig und man übernachtet jetzt brav zuhause. Da werden wohl bald die Eierchen zu sehen sein. Natürlich werden die Nestbesichtigungen nur bei Abwesenheit der Mieter durchgeführt, wie im richtigen Leben. Ich hatte da mal eine Vermieterin, die hat sogar meine Wäsche auf der Leine kontrolliert, um die Wasserverbrauchsabrechnung nach der Zahl der Personen aufschlüsseln zu können. Nein, soweit geht die Neugier nicht. Und natürlich lasse ich die Meises in Ruhe, wegen dem Naturschutz und so. Rote Liste, sage ich nur.

Herr und Frau Meise

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Ich gebe es öffentlich zu, ich bin Krisenprofiteur. Jetzt, wo alle verkaufen, habe ich eine sehr günstige Immobilie erworben – gegen Barzahlung. Nein, es handelt sich nicht um Schwarzgeld. In Holland im Gartencenter entdeckt: ein Meisennistkasten mit Spiegel im Deckel, der das Beobachten einfacher macht. Der lange Winter ließ mich schon fast verzweifeln: keine Piepmätze in Sicht, aber rein gar keine. Die Luxusausstattung mit Futterspender und Pool funktionierte nicht sofort. Nun wohne ich ja fast an der Wolkengrenze und hatte schon befürchtet, kein heimischer Singvogel würde sich so hoch verirren, weit gefehlt, seit ein paar Tagen gab es mehrere Interessenten, alles Meisen, den Hinweis, dass es sich um einen Meisenkasten handele, habe ich definitiv dran hängen lassen, damit nur ja kein Rotkehlchen einzieht, es muss ja alles seine Ordnung haben. Nun sind sie da, meine Untermieter, ein fröhlich zwitscherndes Meisenpärchen, die eifrig Nest bauen. Einer von beiden kommt mit „Material“ gef...

Kontrollierte Frustration

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Nachdem das Wetter meine Rufe nicht hört und der Wettergott nicht mehr mein Freund ist, nur ganz kurz mal eben Dampf ablassen: Ich will, dass etwas passiert, ich will nicht belogen werden, ich will nicht in einer Reihe stehen mit austauschbaren anderen Mädels, ich will, dass es endlich wärmer wird, dass die Sonne wieder scheint, kurz, dass alles anders wird. Die Katastrophe um das Stadtarchiv wäre vielleicht doch vermeidbar gewesen und Köln versinkt in der organisierten Nichtverantwortlichkeit. Inflationäre Bedruckung von Speditionsflotten mit "Yes, we can" auf der A3, wirkungslos. Nur manches soll so bleiben, wie es ist. Der FC soll in der 1.Liga bleiben, zum Beispiel. Halleluja.

Lockruf

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Frühling lässt sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte Süße, wohlbekannte Düfte Streifen ahnungsvoll das Land Veilchen träumen schon, Wollen balde kommen Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist's! Dich hab ich vernommen! Mörike, Eduard (1804-1875)

Frühling - ich kann dich schon riechen

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Nach diesem Winter, der erste nach vielen Jahren, der diesen Namen auch verdient, kann man so langsam den Frühling ins Land kriechen spüren, zu sehen ist ja noch nicht so viel. Also, untrügliche Anzeichen sind: meine gebeutelten Pflanzen, also die, die die vielen Minusgrade überlebt haben, kriegen peu à peu Knospen. Ich habe gestern laut und inbrünstig einen Finken schlagen hören, sehr schönes Geräusch. Es kommen große Schwärme von Zugvögeln vauförmig zielsicher zurück. Der Kleiderschrank schreit nach Ausmisten, ganz laut, echt ganz laut. Die Schaufenster werden wieder pastellig bunt, bloß bei Schuhen fehlt mir noch Farbe. Ich bin ab und zu sehr albern und grinse viel. Ich will flirten. Und freue mich diebisch über meine wiederentdeckte Taille. Um dem Frühling, der sich ja noch ein bißchen zögerlich verhält, Bescheid zu sagen, dass er jetzt kommen kann, fliege ich für ein paar Tage nach Rom und bringe dann im Gepäck den Frühling mit. Einverstanden?? Einverstanden.