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Posts mit dem Label "Singen" werden angezeigt.

Effzenz

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Samstag nachmittag - Sie ahnen es - Fußball gucken mit Freunden. Ehe Sie jetzt Ihr Gähnen hinter der vorgehaltenen Hand verbergen wollen, warten Sie mal eben ab, bitte schön. Dieses Mal ging es aufs Land - in den Kurvorort Sankt O. Geladen hatte Frau P., die uns einen Aprikosenschmandkuchen nach dem mütterlichen Rezept versprach. Sie finden die Kombination von Kuchen und Fußball schräg? Falsch, das ist ganz wunderbar! Erneut kumulierte die rot-weiße Fanbande und der Anhang rund auf und um ein rotes Sofa - ich muss noch darüber nachdenken, ob das schicksalhaft sein könnte, also das rote Sofa. Nachdem der berühmteste deutsche Sofasitzer sich jetzt im Himmel mopst, braucht es Nachfolger. Wozu wurden denn große Sofas erfunden? Richtig, damit sich viele Freunde zusammenhocken können, um gemeinsame Zeit zu verbringen. Was macht beim Fußballgucken Spaß? Richtig, wenn der eigene Verein überzeugend auftritt und der Prinz eine gute Figur macht. Gleichzeitig erweist sich rosa Sekt als das passend...

Strassenpreziosen

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Nein, ich war nicht initiativ, das war jemand anders, dennoch trafen wir uns zum Strassenfest in Ehrenfeld. Mein erstes Mal, jaja, ich sags gleich, wahrscheinlich auch mein letztes Mal. Der Parkplatz wollte bezahlt werden und erwies sich nach einer veritablen Kreuzfahrt durch die abgesperrten Strassen als gute Lösung. Pünktlich am Treffpunkt, zogen wir danach gemütlich über die Venloer Strasse, das eigentlich pulsierende Herz Ehrenfelds. Heute auf Sparflamme. Kurz gefasst liesse sich das Angebot mit "Ramsch" präzise umschreiben, den Umständen gerecht werden wollend muss ich wohl "situationsadäquat" schreiben. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich zuletzt die ganze Strasse entlang geschlendert bin, muss aber lange her sein. Eine nicht endend wollende Resterampe wurde präsentiert, minimale Verweise auf das typische Multi-Kulti, ein moscheenaher Fußballverein, ein Theater der Kulturen, italienische, türkische, japanische Spezialitäten "auf die Faust" wur...

Haste Töne???

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Those were the days, sagte Der Junge mit der Mundharmonika, Mandy, I wanna hold your hand und dann Nights in White Satin. Und die Caprifischer fahren, vorbei am Mädchen aus Piräus, zur Island in the sun. If you leave me now, wann wird's mal wieder richtig Sommer? Under the Moon of Love gibt's Kein schöner Land in unserer Zeit. Hä???? Frau Z und Frau Sch, Frau F und Freundin M, sowie Frau EB und Frau SH waren zu Gast bei Frau H und haben sich einen Abend lang im Gruppengesang geübt - mit einem dicken Pulk anderer Sänger an einem heißen Sommerabend in der Südstadt. Gut gelaunt schwitzend war es dicht an Gute-Laune-Therapie - bestens geeignet zum Stressabbau. So, thank you for the music, Frau H.

Karaoke in Köln - Reloaded

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Kaum zu glauben: heute abend durfte ich Zeugin sein bei der Geburt der 19-Ton-Musik- und das kam so: wie schon manchmal nach einem Heimspiel des FC Köln gab es auch heute abend einen Karaoke-Termin in der gleichnamigen Kneipe, also im Heimspiel. Und , was soll ich Ihnen sagen: hinter so manch einem wohlbekannten, solide gereiften Titel verbarg sich eine völlig unbekannte neuartige Komposition mit reichlich atonalen Elementen und einem lebhaft drumherum geranktem menschlichen Beiwerk oder auch Dekor. Dazu ist kritisch anzumerken, dass auch an einem eiskalten Winterabend kleine Puffärmelchen in XXXL den geneigten Zuhörer nicht vergessen machen, dass es eigentlich ein schöner Abend werden sollte. Schwierig, schwierig, wenn die Protagonisten überwiegend Kinder sind, die von modernster Kuschelpädagogik jedweder Fähigkeit zur Selbstkritik beraubt wurden. Auch die Abteilung Jungmann hat, von einer wirklich löblichen "Banana Boat-Interpretation" mal ganz abgesehen, nicht viel zu biet...

Ruuuuuutkehlscher

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Die Ruuuuuuuutkehlscher mööten in Kölle eijentlisch Ruuutwiesskehlscher heißen. Dunnse ävver nit. Et jeben ävver janz vill davun, laat üsch berischte. 1992 war das Rotkehlchen Vogel des Jahres, weil es schon damals ins einer Existenz bedroht war. An diesem Wochenende sind mir in Köln allerdings tausende davon begegnet, tausende. Zuerst war ich im Stadion, wo ich gemeinsam mit 48.999 anderen Menschen einer rot-weissen Fußballmannschaft den Erfolg herbeigeschrieen habe. (Für die Statistiker - der Gegner hat auch rot-weiss, daher eine präzise Zahl). Hat funktioniert. Am Abend gab's dann Mitsingen in der Gruppe und solo und Singen insgesamt, also viel Singen. Dabei wird die Kehle von innen und außen rot, siehe oben, und es ist gut gegen Kalt und schlechte Laune, nicht gut für die Stimme am nächsten Tag. Hat funktioniert.